African Beaches Quest

AFRICAN BEACHES QUEST

WAS IST DIESE QUEST?

Wir haben ein Revier gefunden, das uns sehr neugierig gemacht hat.

An einer entlegenen Küste Westafrikas wird seit einiger Zeit von einigen abenteuerlustigen Anglern aus Südafrika mit Spinnrute und Naturködern gefischt – mit bemerkenswertem Erfolg. Die Fische, die dort gefangen werden, sind durchweg ausgesprochen kampfstark. Und auch die Vielfalt der Arten macht dieses Revier für uns hochinteressant.

Denn die Frage ist: Wie gut lässt sich diese Fischerei mit der Fliegenrute erschließen?

Nach allem, was wir bisher herausfinden konnten, hat sich hier noch niemand diesen Gegnern ernsthaft mit der Fliegenrute gestellt. Das wollen wir ändern.

Wir wissen also nicht genau, was uns erwartet. Wir wissen nur, dass hier offensichtlich ein enormes Potenzial vorhanden ist.

Welche Fischarten warten hier auf uns? Einige wirst du wohl kennen. Doch wir können mit Überraschungen rechnen. Mit Arten, von denen du vielleicht noch nie gehört hast. Schau doch weiter unten in die Fischportraits.

DIE HERAUSFORDERUNG

IST DAS MIT DER FLIEGE MÖGLICH?

Wir werden hier nicht von Booten fischen, sondern ausschließlich zu Fuß am Ufer und watend in ruhigeren Gewässerzonen.

Das Revier ist ein viele Kilometer langer Sandstrand und eine Flussmündung. Am Beach rollt fast immer eine Brandung auf den Sand. Mal mehr, mal weniger stark.

Wer schon mit WILDFINS im Surf gefischt hat, weiß, was das heißt. Wenn die Wellen hoch sind, ist das wie Fliegenfischen in der Waschmaschine. Aber es ist machbar. Du musst MIT der Welle sein und nicht gegen sie kämpfen.

Der wahre Kampf kann unsere Auseinandersetzung mit den Fischen sein. Es gibt hier einige Fische in perfekten Größen 8-er Ruten. Die meisten Gegner sind mit 10-er bis 12-er Ausrüstungen zu händeln – neben, glaubhaft dokumentiert, enorm großen Exemplaren.

Können wir sie überhaupt mit der Fliegenrute bezwingen?

That's the Quest.

DIE GEGNER

WELCHE FISCHE WARTEN AUF UNS?

Alle nachfolgenden Fotos sind authentisch. Sie zeigen Fische, die in diesem Gewässer gefangen wurden. Allerdings mit Spinn- und Brandungsruten. Das wollen wir ändern.

African Beaches Crevalle Jack

ZIELFISCH 01

CREVALLE JACK

Wenn du mit WILDFINS schon die Fischerei auf GT und Bluefin Trevally erlebt hast, dann weißt du, was unter Drills der Superlative zu verstehen ist. Falls diese Fischerei noch Neuland für dich sein sollte, wirst du es bald wissen!

Der Crevalle Jack sieht dem GT nicht nur ähnlich, sondern er verhält sich auch genauso. Getreu der Devise „search & destroy“ stürzt er sich wild auf Kleinfische und macht ihnen den Garaus. Genauso stürzt er sich auf große Streamer, Popperfliegen, Popper und Stickbaits. Es ist ein spektakuläres Erlebnis, wenn er einen Popper mit einem gewaltigen Schwall von der Oberfläche holt und dann unaufhaltsam davonstürmt. Wir rechnen an dieser Destination mit Crevalles zwischen etwa 2 und 20+ Kilo.

Kommen sie dicht genug an den Strand? Erreichen wir sie mit unseren Würfen? Oder müssen wir sie heranteasen?

That's the Quest.

African Beaches Longfin Crevalle Jack

ZIELFISCH 02

LONGFIN CREVALLE

Der auch Senegal Jack genannte Longfin Crevalle unterscheidet sich vom „normalen“ Crevalle durch seine langen Rücken- und Afterflossen sowie durch die Streifen auf seinen Flanken.

Er erreicht nicht die Größen wie die „normalen Crevalles“, steht ihnen aber in der Kampfkraft bei gleicher Größe in nichts nach.

Dieser faszinierende Fisch kommt nur an der Westküste Afrikas zwischen Mauretanien und Angola vor. Wir haben es also mit einem wirklich besonderen Zielfisch zu tun.

Werden wir ihn finden?

That's the Quest.

African Beaches Pompano

ZIELFISCH 03

AFRICAN POMPANO

Das ist die dritte Stachelmakrelenart, die hier vorkommt. Der hochrückige, kräftige Jack wird auch Threadfin Trevally genannt. Sein Aussehen unterscheided sich erheblich von den Jacks und Trevally, denen wir auf unseren anderen Reisen begegnen. Doch der African Pompano ist, wie es sich für einen Jack gehört, ein enorm kampfstarker Fisch.

Ganz ähnlich dem Golden Trevally ernährt er sich mit seinem vorstülpbaren Maul sowohl von Kleinfischen als auch von Krustentieren.

Werden wir ihn also auch mit tief geführten Shrimp- und Krabbenimitationen überlisten können? Oder wie tickt dieser Bursche?

That's the Quest.

African Beaches Permit

ZIELFISCH 04

PERMIT

Dass dieser unter Salzwasserfliegenfischern hochbegehrte Fisch so schwierig mit der Fliege zu überlisten ist, macht ihn zu einer echten Legende.

Die „Permit-Addicts“ suchen und fangen ihn vornehmlich in Florida, Kuba und an anderen Destinationen in der Karibik. Auch im Indischen Ozean kommen Permits vor.

Was kaum jemand weiß: Tatsächlich gibt es hier an Westafrikas Küste eine fast unbekannte Unterart, den Shortfin Permit.

Diesen außergewöhnlichen Fisch zu finden und mit der Fliege zu fangen ...

That's the Quest.

African Beaches Corvina

ZIELFISCH 05

CORVINA

Dieser Fisch wird auch Cassava Drum genannt. Er erreicht respektable Größen - bis fast 40 Kilo. Doch mit solchen Kalibern sollten wir nicht rechnen. Die Corvina wird mit Poppern und Stickbaits mit der Spinnrute an der Oberfläche gefangen. Auch tiefer geführten Wobblern ist sie nicht abgeneigt.

Das sollte also auch mit Popperfliegen und größen Streamern funktionieren – oder?

That's the Quest.

African Beaches Cubera Snapper

ZIELFISCH 06

CUBERA SNAPPER

Ein Wahnsinnskämpfer! Im Drill schlägt er mit dem Kopf, stürmt mit Urgewalt davon und ist kaum zu ermüden. Er ist ohne jeden Zweifel der stärkste aller Snapperarten. Große Popper knallt er von der Oberfläche, 150 bis über 200 Gramm schwere Stickbaits inhaliert er wie nichts.

Cuberas ab 20+ Kilo sind eine Herausforderung für unsere Hardcore-Spinnfischer. Mit einer 12er Fliegenrute sind diese Kaliber kaum zu bezwingen. Ich habe Fotos von gewaltigen Cuberas gesehen, die an diesem Strand gefangen wurden.

Ist das mit der Fliegenrute überhaupt zu schaffen? Oder gibt es „für uns“ auch kleinere Cuberas?

That's the Quest.

African Beaches Tarpon

ZIELFISCH 07

TARPON

Ja, es gibt hier sogar den Silver King. Auch dieser Fisch ist eine Salzwasser-Legende. Mit seinen Sprüngen, ja manchmal sogar richtigen Sprungserien, sorgt er für pure Faszination.

Hier gibt es sie. Ich habe Fotos vom Sohn der Besitzerin unseres Camps gesehen, von im Fluss und dessen Mündung gefangenen Baby Tarpon mit etwa 3 bis 10 Kilo.

Das ist die perfekte Größe für die Fischerei mit Fliegenruten in den Klassen 8 bis 9.

Doch mir wurde gesagt, dass vor der Flussmündung zuweilen Tarpon bis etwa 30 Kilo unterwegs sind. Stimmt das? Wo sind sie genau? Und wie groß sind sie wirklich?

That's the Quest.

DIE UNTERKUNFT

DAS CAMP

Drei einfache Holzcabanas direkt am Flussufer. Rund zehn Kilometer vom nächsten Dorf entfernt. Sonst ist ringsherum wirklich NICHTS.

Vier Betten pro Cabana. Sogar mit Klimaanlage. Aber wir sind quasi am Ende der Welt – und auch Generatoren können schon mal ausfallen. Und noch außergewöhnlicher: WLAN. Meistens jedenfalls.

Wie du dir denken kannst, ist das etwas ganz anderes als ein Hotel, egal wie wenig Sterne es hat. Und sonst? ... Nicht viel?

Oh doch. Die ehrliche und absolute Schönheit unberührter Natur. Das ist Luxus pur.

Das Camp gehört einer aus Südafrika stammenden Familie, die sich hier trotz aller Widrigkeiten den Traum ihres Lebens erfüllt hat. Sie lebt selbst vor Ort und kümmert sich in familiärer Atmosphäre um ihre Gäste.

Die Mahlzeiten sind hausgemacht und von den landestypischen Traditionen inspiriert. Erwarte also kein Frühstücksbuffet mit zwanzig verschiedenen Müslisorten. Dafür gibt es gutes Essen, kalte Getränke und abends vielleicht ein gemeinsames Barbecue am Fluss oder direkt am Strand, während die Sonne im Atlantik versinkt.

Wir leben zusammen. Wir sitzen nach dem Fischen noch lange beieinander, erzählen von den Abenteuern des Tages, diskutieren über verpatzte Chancen und feiern den Erfolg eines jeden ab, als sei es unser eigener.

Das ist Camp – das ist Quest.

African Beaches Camp African Beaches Camp African Beaches Camp

REISEVERLAUF

9 TAGE AFRICAN BEACHES QUEST

Die Reise dauert insgesamt 9 Tage. Wir fliegen mit einem Nachtflug der Lufthansa nonstop von Frankfurt nach Luanda. Die Landung ist gegen 6:30 Uhr morgens geplant.

Nach der Ankunft geht es direkt weiter. Ein etwa vierstündiger Transfer bringt uns über teilweise etwas holprige Straßen zum Camp. Dort angekommen, gibt es zunächst eine Mahlzeit und etwas Zeit zum Ankommen.

Und dann kann es eigentlich schon losgehen: Wenn du noch fit und entsprechend motiviert bist, kannst du am Nachmittag bereits einen halben Tag fischen. Wer nach dem Abendessen noch immer nicht genug hat, kann sogar bis in die Nacht hinein weiterfischen. Diese Möglichkeit besteht grundsätzlich an jedem unserer Angeltage.

Es folgen 7 Übernachtungen und 6 volle Angeltage.

Die Tage gehören der Fischerei. Wir entscheiden gemeinsam mit unseren Betreuern vor Ort, wo und wie wir die jeweiligen Bedingungen am besten nutzen – am Strand, in der Flussmündung oder von den begehbaren und bewatbaren Uferbereichen aus.

Unsere Betreuer aus dem Camp kennen die Gewässer, die Bedingungen und die Menschen. Sie sind während der Quest unsere Ansprechpartner und sorgen dafür, dass wir uns in dieser für uns fremden Umgebung sicher und gut aufgehoben bewegen können.

Nach der letzten Übernachtung bleibt uns noch einmal ein halber Angeltag. Nach dem Mittagessen machen wir uns am Nachmittag auf den Weg zurück nach Luanda.

Unser Rückflug startet voraussichtlich gegen 23:00 Uhr. Nach einem Nachtflug von etwas mehr als acht Stunden landen wir am nächsten Morgen wieder in Frankfurt.


FLÜGE

Die Flüge zwischen Frankfurt und Luanda sind nicht im Reisepreis enthalten. Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand (April 2026) lagen die Preise für einen Economy-Class-Flug ab Deutschland bei etwa 1.000 bis 1.400 Euro.

Die konkreten Flugverbindungen und Preise können sich bis zum Reisetermin natürlich ändern.

DIE QUEST AUF EINEN BLICK

9 Tage 7 Übernachtungen
3 oder 7 Teilnehmer plus Reiseleitung
7 Angeltage 6 volle und zwei halbe Angeltage
3.990,00 Euro pro Person (Änderungen vorbehalten bis zur verbindlichen Reisebestätigung)
März / April 2027 geplanter Zeitraum
Weitere Leistungen Reiseleitung, Transfers zwischen Flughafen und Camp. Drei Mahlzeiten täglich.
Nicht enthalten Flüge, Getränke, Trinkgelder

GESUNDHEIT, SICHERHEIT UND RISIKEN

WISSEN, WORAUF DU DICH EINLÄSST


Angola ist ein großes Land mit unterschiedlichen Regionen und sehr unterschiedlichen Sicherheitslagen. Unsere Destination liegt außerhalb der bekannten Krisengebiete und ist nach unseren bisherigen Informationen ruhig.

Während der gesamten Quest sind wir von der Landung in Luanda bis zu unserem Rückflug durch unsere Betreuer vor Ort sowie die Mitarbeiter und Eigentümer des Camps begleitet und betreut.

Gleichzeitig ist diese Quest eine Reise in eine ausgesprochen abgelegene Region. Das nächste Krankenhaus befindet sich nach Angaben der Campbetreiber etwa 70 Kilometer vom Camp entfernt.

Deshalb ist umsichtiges Verhalten ein wichtiger Teil dieser Quest. Wir vermeiden unnötige Risiken und achten beim Fischen ebenso wie im Camp auf unsere Sicherheit.

Wenn du ernsthafte gesundheitliche Probleme hast, bei denen im Notfall eine sofortige umfassende medizinische Versorgung erforderlich ist, solltest du diese besondere Abgeschiedenheit bei deiner Entscheidung für die Quest berücksichtigen.

Die Details zur Vorbereitung dieser Reise kannst du rechtzeitig mit einem Arzt oder einer reisemedizinischen Beratungsstelle besprechen.

DEINE QUEST

DU MÖCHTEST DABEI SEIN?

Die African Beaches Quest ist auf eine kleine Gruppe begrenzt. Nur in einer überschaubaren Gruppe können wir die persönliche Betreuung gewährleisten, die das Konzept einer WILDFINS Quest verlangt.

Wenn du Interesse hast, melde dich frühzeitig bei uns.

BEWERBUNG / ANFRAGE →