Bolivien

Exploration: Wir gehen auf Goldsuche





Ein neues Abenteuer wartet

Alles begann mit einem Bericht von einem Freund, der mit Kamera und Rucksack die wildesten Regionen des Erdenballs bereist. Er zeigte mir seine Fotoausbeute von einer Dschungeltour in Bolivien, deren Ziel die Beobachtung von Jaguaren, Tapiren und Riesenottern war. Dazwischen waren auch Bilder von Fischen. Zwei andere Teilnehmer hatten eine Fliegenrute dabei gehabt, und ein paar Stunden gefischt. Was ich sah, ließ mein Herz höher schlagen und sofort setzte ich mich mit den bolivianischen Kontakten meines Freundes in Verbindung. Mit dem Ergebnis, dass wir diese Destination im Rahmen einer Testreise besuchen werden.

Maximal drei abenteuerlustigen Fliegenfischern möchten wir die eine einmalige Gelegenheit bieten, sich unserer Explorationstour anzuschließen.

  • Reisedauer 12 Tage mit 8 Angeltagen
  • Unterkunft im Zeltcamp mitten im Regenwald
  • Exploration zum einmaligen Testfischer-Preis von 2.250,- €

Gold im Dschungel von Bolivien

Wir gehen auf die Suche nach dem Dorado. Er ist Ihnen vielleicht als „Golden Dorado“ bekannt, was aber streng genommen eine genau so unsinnige Bezeichnung ist wie „Weißer Schimmel“, denn „dorado“ ist das spanische Wort für „golden“. Der Dorado kommt in Flüssen Brasiliens, Paraguays, Argentiniens, Uruguays und Boliviens vor, wo er sich als tagaktiver Raubfisch bevorzugt von einer schwarmbildenden, Sabalo genannten Fischart ernährt. Obwohl er weder mit Lachsen noch mit Forellen verwandt ist, hat der Raubsalmler eine ähnliche Körperform und auch eine Fettflosse. Aber seine Muskelmasse ist erheblich größer als die der Salmoniden und sein zahnbewehrtes Maul hat gewaltige Kiefer mit enormer Beißkraft. Wie kein anderer Raubfisch im Süßwasser verkörpert der Dorado eine einzigartige Mischung aus Eleganz und Kraft. Seine Attacken auf Streamer und an der Oberfläche geführte Großfliegen sind brutal. Seine Kraft und seine Sprünge im Drill sind atemberaubend.

Fliegenfischer reisen aus aller Welt nach Südamerika, nur um diesen einzigartigen Gegner zu erleben. Die momentan berühmtesten und besten Destination für den Fang dieses Gladiatoren sind „La Zona“ im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Urugay sowie „Tsimane“ im Isiboro Nationalpark Boliviens, mit Preisen von zurzeit etwa 4.100 bzw. 7.600 USD pro Angler für einen Aufenthalt mit 5 bis 6 Angeltagen. La Zona ist berühmt für enorme Fischgrößen mit zu 30 Kilo schweren Dorados. Die Besonderheit der bolivianischen Tsimane-Region sind ihre schnellfließenden Gewässer, die an Alpenflüsse oder neuseeländische Forellenflüsse erinnern. Jedoch kann man hier bis zu 15 Kilo schwere goldene Kraftpakete auf Sicht fangen. An fast allen anderen Dorado-Destinationen fischt man „auf Verdacht“ in trüben Gewässern.


Unsere neue Destination liegt in einem gigantischen Naturschutzgebiet in Bolivien. Sie werden verstehen, dass wir die exakte Location noch nicht bekanntgeben möchten. Die Region gehört zu den Orten mit der weltweit größten Artenvielfalt und hat eine Fläche von nahezu zwanzigtausend Quadratkilometern. Das Gebiet erstreckt sich von den Anden bis zum Amazonas. Im Rahmen eines sorgfältig kontrollierten und limitierten Öko-Tourismus erhalten kleine Gruppen von Besuchern unter der Führung ausgebildeter einheimischer Nature-Guides Zugang zu diesem unberührten Naturparadies. Unsere Tour zum Fliegenfischen ist an die Bedingung gebunden, dass wir striktes Catch & Release praktizieren und ohne Widerhaken fischen! Ich musste unseren bolivianischen Partnern hoch und heilig versprechen, dass wir uns bei allem was wir tun, so verhalten, dass wir die Natur genießen, ohne bleibende Spuren zu hinterlassen.

Ausgangspunkt für unsere Angelabenteuer ist ein Zeltcamp mitten im Naturpark. Unsere Guides, die hier seit dem Jahr 2007 arbeiten, betreuen uns bei all unseren Aktivitäten, sorgen für unsere Sicherheit und bringen uns zu den Angelstellen. Als Transportmittel steht uns ein Langboot mit Außenbordmotor sowie Schlauchboote zur Verfügung. Manche Stellen sind auch nur mit einem Fußmarsch zu erreichen. Die Flüsse, ihre Abzweige, Altarme und Zuläufe bieten ein abwechslungsreiches Revier mit breiten Passagen, Stromschnellen, schmalen Rinnen und tiefen Pools. Unsere Tour findet während der Niedrigwasserperiode statt, wenn das Wasser sichtig und klar ist. Mal sieht steht man auf einer riesigen Kiesbank, mal schleicht man sich an zwischen großen Felsen liegende Kolke an. Nach Auskunft unserer Guides haben die Gewässer der Region einen hervorragenden Bestand an Dorados mit Gewichten zwischen etwa 3 und 15 Kilo, die meisten wiegen etwa 5 bis 6 Kilo. Außerdem gibt es verschiedene Welse und den Pacu, die ebenfalls mit der Fliegenrute gefangen werden können. Insgesamt leben in den Gewässern des Nationalparks 192 verschiedene Fischarten – wer weiß, was uns noch alles an die Fliege geht...

Wilder Räuber

Dorado

Man nennt ihn auch "El Tigre de los Rios", den Tiger der Flüsse. Treffender kann sein Charakter nicht beschrieben werden.

Wildes Wasser

Fluss im Regenwald

Nichts bremst seinen Lauf. Ursprünglich und unberührt bahnt er sich seinen Weg von den Anden bis ins Amazonasbecken.

Fliegen-Tackle

Die Achter ist perfekt

Auf dieser Tour reicht Ihre Ausrüstung vom Hecht- oder Meerforellenfischen. Mit ein paar kleinen Modifikationen...

Reisezeiten

Saison und Termin

Die Dorado-Saison geht von Mai bis Ende Oktober. Der Explorations-Termin wird mit den Teilnehmern persönlich abgestimmt.

Wenn Sie Interesse an dieser Exploration haben, lesen Sie bitte zunächst aufmerksam die folgenden Erläuterungen.


Was ist eine Wildfins Exploration?

Es handelt sich um unseren ersten Besuch einer neuen Destination. Sinn und Zweck der Reise ist es, die Gegebenheiten vor Ort im Hinblick auf die Fischerei, Unterkünfte, Logistik, Service, Versorgung und alle anderen Faktoren persönlich kennenzulernen, die wir für die professionelle Aufbereitung eines Reiseziels für unser Reiseprogramm benötigen.


Warum nehmen wir Testfischer mit?

Die Einbindung von „Testfischergästen“ hat für uns die folgenden Vorteile gegenüber einer allein oder zu zweit durchgeführten Erkundungsreise: Wir können die Leistungsfähigkeit der Partner vor Ort besser beurteilen, denn wir erleben sie in der Praxis mit einer kompletten Reisegruppe. Eventuelle Defizite können somit besser erkannt und für künftige Besuche behoben werden. Die Qualität der Fischerei lässt sich aus den Fangergebnissen von mehreren Anglern erheblich besser schlussfolgern als aus den Fängen von nur einem oder zwei Fliegenfischern. Und wir erhalten ein unmittelbares Feedback zur Beurteilung der Destination aus der Perspektive unserer Kunden. Unsere Gegenleistung für diese Vorteile ist der entsprechend geringe Reisepreis für die Teilnehmer.


Was erwartet Sie auf einer Exploration?

Es ist eine Erkundungsreise mit Abenteuercharakter, die immer ein paar „Ecken und Kanten“ hat. Trotz gewissenhafter Recherche und Vorbereitung besteht aufgrund der noch fehlenden persönlichen Erfahrungen vor Ort immer die Möglichkeit, dass nicht alles völlig reibungslos läuft oder dass mal etwas nicht den Erwartungen entspricht. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Schließlich ist es ja der Zweck der Reise, genau das herauszufinden.

Natürlich kümmert sich der Wildfins Tour-Guide als Reiseleiter um alle Belange der Teilnehmer. Jedoch wird er auch selbst aktiv fischen und Zeit darauf verwenden, sich mit den Besonderheiten der Destination vertraut zu machen. Anders als bei einer betreuten Gruppenreise zu einer erprobten Wildfins-Destination steht er den Teilnehmern auf einer Explorationstour also nicht permanent als Fishing-Guide beim Angeln zur Seite.


Was erwarten wir von den Teilnehmern?

Sie sollten vor allem teamfähig sein und miteinander freundschaftlich und rücksichtsvoll umgehen. Ein wenig Flexibilität kann nicht schaden, Humor ist äußerst willkommen. Vorteilsnahme und vor allem Fischneid sind auf einer solchen Tour allerdings völlig fehl am Platze.


Immer noch interessiert? Dann rufen Sie uns bittte an (+49 (0)152 – 21663216), senden uns eine E-mail (tm@thomco.eu)

oder nutzen das Kontaktformular am Ende dieser Seite.

Im Preis enthaltene Leistungen: 9 Übernachtungen im Dschungelcamp mit allen Mahlzeiten und nicht alkoholischen Getränken, 8 Tage Fischen mit Betreuung durch lizensierte einheimische Nature-Guides, alle erforderlichen Lizenzen für den Aufenthalt im Naturreservat, alle Transfers mit Booten und alle Aktivitäten während des Aufenthalts im Naturschutzgebiet, 2 Inlandflüge und alle Transfers zwischen La Paz und Zielort, deutsche Reiseleitung durch Wildfins Tour-Guide.


Nicht enthalten: Flüge zwischen Heimatland und La Paz, ggf. erforderliche Zwischenübernachtung und Verpflegung sowie Transfers in La Paz, alkoholische Getränke, Trinkgelder, Angelgerät.


Preis pro Person: 2.250,00 Euro (einmalig, gilt nur für die Explorationstour!)

Alle Preisangaben freibleibend bis zur verbindlichen schriftlichen Bestätigung, Änderungen vorbehalten.


Ab Düsseldorf oder Frankfurt nach La Paz gibt es den Hin- und Rückflug beispielsweise mit Air France oder KLM in der Economy Class zurzeit zwischen etwa 900,00 und 1.300,00 Euro. Eine Zwischenübernachtung in La Paz kostet pro Person im DZ zurzeit ca. 90,00 Euro.

Sie benötigen zunächst einen Flug aus Ihrem Heimatland nach La Paz in Bolivien. Die Reisezeit beträgt inklusive einem oder zwei Zwischenstopps etwa 18 Stunden, der Flieger landet am auf den Abflug folgenden Tag. Wir stimmen die Flugbuchungen sorgfältig zwischen allen Teilnehmern der Exploration ab, damit alle entweder mit dem selben Flug in Bolivien ankommen bzw. möglichst gleichzeitig in La Paz landen und auch von dort möglichst zeitgleich zurückfliegen.


Nach der Ankunft am Internationalen Flughafen in La Paz folgt gegebenenfalls eine Hotelübernachtung. Ob diese erforderlich wird, ist von den Flugplänen der Airlines abhängig. Im gegebenen Fall organisieren wir die Zwischenübernachtung und die Transfers zwischen Flughafen und Hotel.


Von La Paz folgt ein Inlandflug, der von uns organisiert und im Reisepreis enthalten ist. Dann folgt ein Transfer zum Fluss und eine mehrstündige Bootsfahrt zu unserem Camp. Dort bleiben wir 9 Nächte und fischen an 8 ganzen Tagen. Am Morgen des 11. Tages treten wir die Heimreise an und landen am 12. Tag wieder zu Hause.

Wir wohnen in einem Camp mit drei separaten überdachten Zeltschlafplätzen mit „Terrasse“, Tisch, Stühlen und Hängematten. Die speziellen Tropenzelte sind mit jeweils zwei bezogenen Matratzen, Kissen und Bettwäsche ausgestattet. Das offene, überdachte „Haupthaus“ ist Küche und Essplatz und bietet Tische und Bänke als Sitzgelegenheiten sowie weitere Hängematten zum Ausruhen. Zu den Gemeinschaftsanlagen gehören außerdem saubere, sanitäre Anlagen mit Toiletten, Waschbecken und Duschen, die mit dem klaren Wasser aus einem Bachlauf versorgt werden. Strom wird mit einem 220 Volt Generator erzeugt, der täglich zwei Stunden lang läuft. Hier können Akkus für Kameras etc. geladen werden.


In der Küche werden täglich drei Mahlzeiten mit Früchten, Gemüsen und Salaten aus eigenem ökologischem Anbau, sowie Fisch, Hühnchen und Fleisch zubereitet. Es gibt im Camp keine alkoholischen Getränke, die müssen wir uns aus dem Duty Free mitbringen. Aber wir bekommen Eis aus speziell behandeltem, keimfreiem Trinkwasser.


Haben Sie Fragen zu dieser Destination?

Wir antworten gerne per Email oder in einem ausführlichen Beratungsgespräch am Telefon.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht. Wenn Sie mit uns telefonieren möchten, schreiben Sie uns uns einfach, wann wir Sie am besten erreichen können. Wir rufen Sie gerne zurück!


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