Wildfins

Begleitete Angelreisen mit Thomas Michael seit 1992





Ich gehe gerne Angeln. Viel zu gerne...

Am liebsten mit der Fliegenrute. Und am allerliebsten zusammen mit Freunden.

Gut 14 Jahre lang lockte mich meine Passion mehr oder weniger allein an etliche Reviere im Süß- und Salzwasser. 1992 organisierte ich die erste Tour für 6 Angler nach Andros Island. Und wir hatten gemeinsam so viel Spaß, dass weitere Touren folgten. Neue Teilnehmer und neue Destinationen kamen dazu, denn es sprach sich schnell herum, dass man auf Wildfins Reisen wilde Fische an wilden Locations fangen konnte. Locations, die damals so gut wie niemand hierzulande kannte.

Der Spaß am gemeinsamen Naturerlebnis mit Gleichgesinnten ist die Existenzursache für Wildfins Reisen. Dabei war und ist es meine größte Freude, einen Angler an seinen ersten Bonefish, Tarpon oder Giant Trevally zu führen. Diesen einzigartigen Moment mit jemandem teilen zu dürfen, fühlt sich großartig an. Viele Fliegenfischer gaben mir diese Ehre. Darunter auch Persönlichkeiten, die sehr bekannt in der deutschsprachigen Fliegenfischerszene waren, oder es dann später wurden. Euch allen danke ich für euer Vertrauen.



... und ich würde auch Sie gerne an Ihren Traumfisch führen.

Doch bevor Sie sich für eine Wildfins Reise entscheiden, müssen Sie wissen, wer dahinter steht. Deshalb möchte ich Ihnen an dieser Stelle etwas mehr über mich erzählen.


Von der Ruhr bis zum South Gate River

Seit meinem sechsten Lebensjahr, also seit 1966, gehe ich Angeln. 1975 machte ich die ersten Wurfübungen mit einer Fliegenrute, zum Leidwesen der Blumenbeete im Garten meiner Großmutter. Als Kind des Ruhrgebietes war der Döbel mein erster Zielfisch für die Fliege. Und die Gewässer des Sauerlandes, denen ich bis heute treu geblieben bin, bescherten mir die ersten Kontakte mit Äschen und Forellen. Bald vergrößerte ich meinen Aktionsradius und stellte allem, was man mit der Fliege fangen kann, mit Feuereifer an den namhaften und auch weniger bekannten Gewässern Europas nach. Es wäre rahmensprengend und wohl auch langweilig, hier alles aufzulisten, deshalb fasse ich es so zusammen: Vor meiner Haustür hatte ich meine tagtägliche Fliegenfischerei auf Hecht, Zander, Rapfen und andere Nichtsalmoniden; Bayern, Österreich und die Niederlande für Kurzurlaube; nach Slowenien, Kroatien, ja bis nach Montenegro ging es auf Bachis, Raynis, Marmoratas und Weichmaulforellen; nach Dänemark, Schweden und Norwegen auf Meerforelle, Lachs, Dorsch, Pollack und Köhler; in Frankreich und Spanien jagte ich Schwarzbarsche, Bluefish, Wolfsbarsch und "Palometas". Es war eine wunderbare Zeit, in der ich viel von erfahrenen Fliegenfischern lernte, die mich "ans Händchen nahmen", darunter sogar der Altmeister Hans Gebetsroither an der Gmundener Traun. Es folgten Reisen über den großen Teich zum Lachs- und Steelheadfischen nach British Columbia, säter ging es in den Dschungel auf Payara...


Vom Badestrand zur Buchanan Bank

Erst im Jahr 1986 hatte ich den ersten Kontakt mit einem tropischen Salzwasserfisch, den ich unwissend und zufällig während eines Karibik-Badeurlaubs knappe drei Sekunden lang an meinem gnadenlos unterdimensionierten Tackle spüren durfte. Es war, wie mir ein das Desaster beobachtender Einheimischer erklärte, ein Tarpon. Von diesem prägenden Moment an widmete ich mich dem Fliegenfischen im tropischen Salzwasser und besuchte zunächst die Top-Destinationen in Florida und der Karibik. Dank hervorragender Guides lernte ich in den nächsten Jahren viel über die Fischerei auf Bonefish, Tarpon und Permit. Doch den steilsten Anstieg meiner Lernkurve verdanke ich Capt. Mario del Toro in Islamorada, mit dem mich bald eine enge Freundschaft verband. Mario lehrte mich nicht nur das Fischen, sondern auch das Guiding auf den Flats. Jedes Jahr besuchte ich ihn zum gemeinsamen Fischen. Mal stakte er sein Silver King Skiff und ließ mich fischen, dann tauschten wir die Plätze und Mario konnte selbst "tailing fish" anwerfen. Von Mario lernte ich aber nicht nur den Umgang mit dem Boot und dem Pushpole und das Aufspüren und Ansagen von Fischen, sondern auch, wieviel Freude und Begeisterung mir das Guiding bereitet. Nie werde ich unsere Jubelschreie vergessen, als Mario den ersten Permit landete, an den ich ihn geguidet hatte.


Vom Middle Bight in die Weltmeere

Die Bahamas faszinierten mich so sehr, dass ich diesen wunderschönen Inseln mit ihren einzigartigen Bonefishflats viel Zeit widmete. So kam es, dass ich eine erste Gruppenreise im Jahr 1992 nach Andros Island organisierte. Daraus entstanden die Wildfins Reisen. Der Name war Programm, denn die Orte, die wir auf unseren Touren besuchten, waren wirklich "wild". Mars Bay, im Süden von Andros, war damals unerschlossen. Die Fischerei war in den Cays im Süden der Insel noch so unberührt, dass selbst unsere einheimischen Guides sie kaum kannten, denn sie stammten vom Middle und South Bight und waren eigens für unsere Tour heruntergekommen. Im Jahr 1997 startete ich gemeinsam mit meinem Freund John Pinto ein Lodge-Projekt auf Acklins Island, wo es damals weder ein Hotel, noch eine asphaltierte Straße, noch ein Telefon gab. Aber eine unglaublich gute Fischerei auf Bonefish. Dann kamen die Malediven als neue Location hinzu, über deren Potenzial ich von meinem australischen Freund Rod Harrison gehört hatte. So verlagerte sich der Schwerpunkt der Wildfins Touren während der Folgejahre von der Karibik in den Indischen Ozean. Zwischendurch organisierte ich begleitete Touren an andere Locations, wo fischereiliche Abwechslung geboten war. Es ging beispielsweise nach Mexiko, Australien, zu den Spanish Virgin Islands oder zum Tarponfischen nach Trinidad & Tobago. Und weil ich vom Angeln einfach nie genug bekommen kann, reiste ich natürlich auch weiterhin alleine oder mit meinem guten Freund Stefan Schuller auf dem Globus herum.


Vom Angeln zum Schreiben

Schon vor der Jahrtausendwende habe ich gelegentlich über die Fischerei geschrieben und dazu illustriert. Vielleicht erinnern sie sich noch an Frank de la Portes Magazin "Fly Only" oder an Theo Matschewskys Magazin "Mit der Fliege". Ein paar meiner Artikel wurden auch im Magazin "Fliegenfischen" veröffentlicht. Die schreibende Tätigkeit wurde umfangreicher, als ich mit Stefan Schuller im Jahr 2007 das Magazin "Angeln & Reisen" ins Leben rief, das beim Möller Neue Medien Verlag als "Rute & Rolle Special" herausgegeben wurde. Ein Jahr später tauften wir unser Projekt in "GLOBAL Game ANGLER" um und verlegten es mit der Hatari GmbH. Unsere Angelreisemagazine erschienen immer mit einer Begleit-DVD, die unseren Lesern einige Heftinhalte in bewegten Bildern zeigten. Mit unseren Reiseberichten aus aller Welt öffneten wir der deutschsprachigen Anglerszene Perspektiven auf bis dahin hierzulande unbekannte oder unbeachtete exotische Destinationen. Mit unseren Fachartikeln stellten wir Angelmethoden vor, die zum damaligen Zeitpunkt noch in keiner deutschsprachigen Publikation je zuvor besprochen worden waren. Sei es das Fischen mit Topwater Lures wie Poppern und Stickbaits, oder das Speed-Jigging. Dem Salzwasserfliegenfischen widmeten wir uns genau so wie dem Big Game Fischen. Bis zum Ende des Jahres 2013 zeichnete ich als Chefredakteur für unsere Magazine verantwortlich und organisierte unsere begleiteten Leserreisen. Dann wurde es für Stefan und mich Zeit für neue Herausforderungen und wir übergaben den GLOBAL Game ANGLER in die Hände unseres Kollegen Peter Wahl.


Das Konzept meiner begleiteten Angelreisen

Jedes Jahr organisiere ich einige Touren für 4 bis maximal 8 Teilnehmer, die ich begleite und vor Ort betreue. Diese Reisen basieren auf einem einheitlichen Grundkonzept und bieten Ihnen die folgenden Vorteile:

Sie führen an einzigartige Locations und bieten dort ein besonderes Erlebnis, das man bei keinem anderen Anbieter in dieser Form bzw. zu diesem Preis-Leistungs-Verhältnis findet. Mit meist 8 oder mehr Angeltagen bieten sie mehr Angelzeit als die sonst üblichen Angebote mit nur 5 oder 6 Angeltagen. Wer keinen Angelpartner hat und als Einzelperson bucht, muss keine Zuschläge für Einzelzimmer und/oder Einzelguiding zahlen. Ohne diese in fast allen Lodges üblichen Zuschläge wird der Reisetraum für viele erst erschwinglich. Auf unseren Touren können Sie auch ohne Fremdsprachenkenntnisse die wildesten und entlegensten Orte vertrauensvoll besuchen und mit Genuss erleben, denn ich kümmere mich als Tour-Guide und beim Fischen persönlich um das Wohl und den Fangerfolg meiner Gäste.

Tight Lines, Ihr Thomas Michael

An diesen Stellen habe ich bisher gefischt, und es gibt noch viel mehr zu entdecken.